Marken brauchen Emotionen – Musik hilft ihnen dabei. (c) Wesley Tingey/Unsplash.com
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Boost. Emotionaler Content für neue Zielgruppen

Marken brauchen Emotionen. Marken brauchen Stories. Marken brauchen Content-Strategien. Musik macht Marke.
Michael Frohoff

Was ist Ihr Lieblingssong? Welches Konzert hat Sie begeistert? Welche Playlist bringt Sie morgens in den Tag? Sie merken schon, Musik macht etwas mit Ihnen. Im Shutdown hat Musik ihre volle Wirkkraft gezeigt. Zu Beginn sang man von Balkonen, auf Facebook wurden die ‚10 Alben, die dein Leben prägen‘ geteilt und vor allem waren es ‚Wohnzimmer-Konzerte‘, die uns verbunden haben. Quer durch alle Genres. Ob Igor Levitt, der Star-Pianist, Elektro-DJs aus Berlin, Rock-Mucker aus Rostock oder James Blunt in der leeren Elbphilharmonie. Letzteres, die Blaupause aller digitalen Konzerte. Für die Telekom der Hebel, ihr Produkt „Bestes Netz“ zu kommunizieren.

Wie begeistern Unternehmen in diesen Zeiten? Wie sie es immer tun sollten: mit Kreativität. Der Corona-Shutdown hat dabei drei Trends verstärkt, die sich seit einiger Zeit durchsetzen:

  1. Relevanz: Liebe Marke, was bietest Du mir, dass ich Dich gut finde? Bist Du nachhaltig? Vegan? Woke? Innovativ?
  2. Hereness: Liebe Marke, ich komme nicht in Dein Autohaus, in Deine Bank oder Dein Warenhaus. Du erreichst mich digital, ich gebe Dir 3 Sekunden Aufmerksamkeit und dann komm' zu mir an die Wohnungstür.
  3. People: Liebe Marke, ich bin nicht Big Data. Ich bin Simone. Erzähle mir, mit Menschen, die mich inspirieren, Deine Geschichte.

Moderne Kommunikation für Marken und Unternehmen braucht darauf Antworten. Ein Dach. Eine Leitlinie. Eine Story. Nicht nur nach außen, sondern auch ins Unternehmen. Den Differenzierer. Das ist Musik.

Marken setzen Musik vielfältig ein. DJ-Star Paul van Dyk bewirbt den neuen Kia Stinger, Casio lässt Gabriela Montero für den Launch des Grand Hybrid spielen, BMW ist Partner des Coachella-Festivals, James Blakes Hitsingle läuft im Apple-Werbespot.

Wie kann ich Musik einsetzen, wenn ich keine coolen Sneaker aus recyceltem Plastik anbiete? Es geht mit einem popkulturellen Denkmodell. Im eigentlichen Leben sind Sie verantwortlich für die Kommunikation eines Traditionsunternehmens aus dem Sauerland oder eines Start-ups aus München. Ab sofort sind Sie ChefredakteurIn eines crossmedialen Musikmagazins. MTV trifft NME. FAZEmag trifft VICE, Rolling Stone trifft Spotify. Jeden Tag wollen Ihre Kanäle gefüllt werden. Sie dirigieren Ihren Newsroom. Lange Storys, guter Content, kurze Newsbytes. Inszenieren Sie Ihre Produkte in dieser Welt. Im Look Ihrer Zielgruppe. Redaktionell, nicht werblich. Dennoch clickable und scalable durch Medialisierung.

Stellen Sie sich darüber hinaus folgende Fragen:

  1. Wie muss Ihr Content aussehen, wenn Sie wissen, dass Ihre Zielgruppe mit Fans der „schottischen Beyoncé“ Lewis Capaldi korreliert?
  2. Wie wird Ihre Chefin einem Fachmagazin die neue Unternehmensstrategie erklären, wenn sie Helene Fischer wäre?
  3. Stichwort Employer Branding. Ist Ihr Unternehmen attraktiver, wenn es, wie alle anderen, auf Fußball setzt oder überraschend anders auf Musik?

Daten gibt es dazu übrigens auch. Unter anderem bei der Booking-Plattform Gigmit, Streaming-Services und Labels, wie Warner Music oder der Sony Music Abteilung Brands │Live │Licensing.

Im Rahmen des Kommunikationskongresses zeigt das Panel „Wie wird ein Konzert ohne Publikum zu einem Event, das Deutschland bewegt?“ respektive dem Telekom Street Gigs James Blunt in der Elbphilharmonie, wie Kommunikation mit Musik zum Erfolg wird.

 

 
 


randbemerkung

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