Zeitmangel ist die größte Hürde auf dem Weg zum datengetriebenen Unternehmen. (c) Getty Images / tampatra
Zeitmangel ist die größte Hürde auf dem Weg zum datengetriebenen Unternehmen. (c) Getty Images / tampatra
Studie

Big Data: Zeitmangel ist die größte Hürde

Nur eines von fünf Unternehmen verfolgt bei der Nutzung von Big Data einen strategischen Ansatz, wie eine aktuelle Studie zeigt. Ein Grund dafür: der Zeitaufwand.
Aus der Redaktion

Zeitmangel ist eines der größten Hindernisse auf dem Weg zum datengetriebenen Unternehmen. Das zeigt eine aktuelle Studie der PR-Plattform Mynewsdesk und des Monitoring-Dienstleisters Mention. Dazu wurden über 1.050 Marketing- und PR-Fachleute weltweit befragt. Ziel der Untersuchung war, Gründe für die Implementierung von datengetriebenen Prozessen aufzudecken und herauszufinden, wie stark Unternehmen agile Methoden nutzen. Dabei wird der Zeitaufwand von über der Hälfte der Befragten (54 Prozent) als Hürde auf dem Weg dorthin angesehen. 

Zusätzlich seien die Daten oft in Silos gefangen und damit unzugänglich, wie 44 Prozent der Befragten angaben. Außerdem bedenklich: Nur 18 Prozent der befragten Fachleute weisen eine hohe Datenkompetenz auf. Demnach fehlt es bei vielen an der Fähigkeit, Grafiken zu interpretieren, Präsentationen zu analysieren und zu bewerten sowie die Nutzung von Daten kritisch zu hinterfragen. 

„In der Theorie zeigen sich viele begeistert von den Möglichkeiten der Datenanalyse“, sagt Sylvia Eberl, Geschäftsführerin von Mynewsdesk Deutschland. „Unsere Studie zeigt aber, dass Unternehmen in zentralen Bereichen Nachholbedarf haben, um zu wirklich datengetriebenen Entscheidungen zu kommen.“

Über die Studie

Die Studie wurde 2018 zwischen dem 1. Oktober und dem 2. November online durchgeführt. Für die Studie wurden über 1.050 Marketing- und PR-Fachleute sowie Unternehmer weltweit befragt. Von den Teilnehmern arbeiten 42 Prozent im Bereich Public Relations und Unternehmenskommunikation, 39 Prozent im Marketing sowie 19 Prozent als Unternehmen oder Führungskräfte. Die Mehrheit der Studienteilnehmer kam mit 54 Prozent aus Schweden, alle weiteren aus dem DACH-Raum oder den USA. 

 

 
 

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