Was erwarten die DPOK-Jurymitglieder von der diesjährigen Preisverleihung? (c) Getty Images / winyuu
Was erwarten die DPOK-Jurymitglieder von der diesjährigen Preisverleihung? (c) Getty Images / winyuu
Deutscher Preis für Onlinekommunikation

„Bewerber sollen für Ihre Einreichung brennen“

Freitag ist DPOK-Tag: Wir fragten Jurymitglieder, was sie von der Preisverleihung erwarten – und worauf sie bei der Gewinner-Auswahl besonders Wert legen.
Aus der Redaktion

Jens A. Krömer

Leiter Digitale Inhalte und Formate

Deutsches Fußballmuseum

@jenskroemer

(c) Oliver Nauditt

„Seit meiner Zeit bei Urlaubsguru – wir haben 2016 den Preis für die Online-Kommunikation rund um das „Praktikum deines Lebens“ gewonnen – bin ich ein riesiger Fan des DPOK. Damals traten wir als kleiner David gegen große Goliaths an. Dass man in der Jury ein Herz für kleine, kreative Firmen hat, die teilweise auch ohne Agentur beeindruckende Dinge auf die Beine stellen, begeistert mich jedes Jahr aufs Neue an diesem Award. Auf ein vernünftiges Verhältnis zwischen eingesetzten Mitteln und Ergebnis achte ich besonders. Eigentlich sind alle Kategorien gleich spannend und besonders freue ich mich auf die Freude der vielen Gewinnerinnen und Gewinner, die wir in Berlin feiern können.“

 

Andreas Cüppers

Head of Digital

Borussia Mönchengladbach

@AndreasCueppers

(c) Christian Verheyen/Borussia Mönchengladbach

„Grundsätzlich freue ich mich, beim DPOK wieder zahlreiche interessante, kreative wie innovative Projekte zu sehen und mich darüber fachkundig mit den geschätzten Jurykollegen und Jurykolleginnen auszutauschen. Besonders ansprechend finde ich immer jene Projekte oder Kampagnen, denen eine wirklich neue Idee zu Grunde liegt und die nicht mit einem exorbitant hohen Budget umgesetzt wurden und dennoch gute Resultate erzielen. Es freut mich zudem, dass zeitgemäße neue Kommunikationsformen wie Podcasts oder Blogs bei den Kategorien berücksichtigt wurden, weil immer mehr Unternehmen diese auch in ihren Kommunikationsmix eingebaut haben.“

 

Alice Bartz

Leiterin Kommunikation und Digitalisierung

Finanzberatungsgesellschaft der Deutschen Bank

@AliceBartz

(c) Finanzberatungsgesellschaft der Deutschen Bank

„Meine Vorfreude auf den DPOK ist riesig. Als Juryneuling freue ich mich besonders darauf, die Jurykollegen kennenzulernen und die Personen, die hinter den vielen tollen Einreichungen stehen. Es sind sehr vielversprechende Projekte dabei, die völlig unterschiedliche Ansätze verfolgen. Am Ende werden sich die überzeugendsten Gesamtkonzepte durchsetzen, die eine nachhaltige Wirkung versprechen. Was ich bereits sagen kann: Budget ist nicht alles. Die Kategorie „Kampagne des Jahres mit kleinem Budget“ finde ich besonders spannend, weil sie deutlich zeigt, was allein durch Kreativität, Engagement und gutes Gespür für die Zielgruppe erreicht werden kann.“

 

Frank Sielaff

Director, Head of Digital Reputation and Web Platform

Merck Group

@fsielaff

(c) privat

“Hurra, es ist wieder DPOK! Nirgends sonst bekomme ich einen umfangreicheren Überblick über den Stand der digitalen Kommunikation in Deutschland. Es geht wieder darum, mit kommunikativem Geschick Wirkung zu erzielen. Voraussetzung dafür sind klar definierte Ziele. Wenn dann auch noch herausragende Kreativität mit einer durchdachten Kombination von Kommunikationswerkzeugen zusammenkommt, kann Großes entstehen. Vielleicht wird die Online-Kommunikation ja langsam erwachsen? Manchmal muss man als Jury genauer hinsehen, um sie zu finden. Aber auf solche Projekte kommt es an.“

 

Caren Altpeter

Pressesprecherin

Vodafone

@c_altpeter

(c) Vodafone

„Wann begeistert dich eine Werbung oder eine Kampagne so sehr, dass du einem Freund davon erzählst? Oder sie im Familienchat weiterleitest? Wann berührt dich eine Markeninszenierung oder begeistert dich die Cleverness einer PR-Strategie – und fragst dich, warum du selbst nicht darauf gekommen bist? Wenn die Projekte Antworten auf diese Fragen finden, macht es sie preiswürdig. Sie müssen Raffinesse zeigen, sie müssen Emotionen hervorrufen, sie müssen überraschen. Genauso wichtig ist das Feuer im Vortrag. Denn vor allem sollen die Bewerber für ihre Einreichung brennen. Nur echte Begeisterung kommt von Herzen. Und dieser Funke muss im Pitch überspringen.“

 

Manuela Koneczny

Geschäftsbereichsleiterin Personal, Organisation, IT und Kommunikation

Handwerkskammer für München und Oberbayern

@mkoneczny

(c) Handwerkskammer München

„Bei der Auswahl der Gewinner achte ich im ersten Schritt besonders auf die Umsetzung der drei Kernpunkte: Zielgruppe – Botschaft – Kanäle, also sozusagen das „Wen?“, „Was?“ und „Wie?“. Mir ist wichtig, dass die Zielgruppe klar definiert und auf den Punkt angesprochen wird. Außerdem muss die Botschaft eindeutig kommuniziert werden und im Gedächtnis bleiben. Zusätzlich betrachte ich die Ansprache der Zielgruppe: Wurden wirklich die besten Kanäle und Kommunikationsmaßnahmen gewählt, um die Zielgruppe zu erreichen? Über diese drei Kriterien hinaus lege ich aber auch großen Wert auf Kreativität und persönlichen Einsatz. Mich begeistert, wenn spürbar ist, dass ein Team voller Leidenschaft hinter der Sache steht. So können mich auch vermeintliche „Underdogs“ durchaus überzeugen.“

 

 

 
 


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