9 Tipps für perfekte Online-Pressemitteilungen (c) Getty Images/iStockphoto/macgyverhh
9 Tipps für perfekte Online-Pressemitteilungen (c) Getty Images/iStockphoto/macgyverhh
PR im Netz

Neun Tipps für perfekte Online-Pressemitteilungen

Die Online-Pressemitteilung ist ein wirkungsvolles Instrument, um eine weitreichende Veröffentlichung und Verbreitung von Unternehmensinformationen im Internet zu erzielen. So setzt man sie erfolgreich ein.
Melanie Tamblé

Die Online-Pressemitteilung ist ein wirkungsvolles Instrument, um eine weitreichende Veröffentlichung und Verbreitung von Unternehmensinformationen im Internet zu erzielen. Presseportale, Branchen-Websites und soziale Netzwerke bringen die PR-Botschaften in die Suchmaschinen und damit direkt zu interessierten Lesern – und das sind nicht nur Journalisten, sondern auch potenzielle Zielkunden direkt. Für die Erstellung wirkungsvoller Online-Pressemitteilungen reicht jedoch nicht nur die redaktionelle Expertise, sondern auch das Wissen um Content, Keywords, Deeplinks und Landingpages. Neun Regeln helfen dabei, Online-Pressemitteilungen auf den Leser auszurichten und dabei grundlegende SEO-Regeln zu berücksichtigen, um nachhaltig eine gute Sichtbarkeit und Auffindbarkeit im Internet zu gewähren.

1. Der richtige Inhalt: Content is King

Online-Pressemitteilungen eignen sich nicht nur für die klassische Unternehmens- und Produktkommunikation, sondern auch für journalistische Inhalte wie Fachbeiträge, Interviews, Stellungnahmen, Tipps und Trends und vieles mehr. Als redaktionelles Format können Online-Pressemitteilungen beliebige zielgruppenrelevante Inhalte kommunizieren.

Beispiel: Generali Versicherungen

Die Generali Versicherungen nutzen Online-Pressemitteilungen für einen Mix aus klassischer PR-Kommunikation und direkter Kundenkommunikation in Form von Servicetipps:

 Beispiel-Content der Versicherung (c) Adenion

Beispiel-Content der Versicherung (c) Adenion

Mehr zur Online-PR-Strategie der Generali Versicherungen erfahren Sie in der Case Study.

2. Die richtigen Keywords machen Mitteilungen besser auffindbar

Nur das, was gesucht wird, kann auch gefunden werden. Um mit einer Pressemitteilung zu den richtigen Suchbegriffen und Fragen in den Ergebnissen der Suchmaschinen sichtbar zu sein, gilt es, die richtigen Keywords für die Pressemitteilungen zu finden und diese an den richtigen Stellen im Text zu positionieren. Tools wie zum Beispiel der Google Keyword Planner helfen dabei, das monatliche Suchvolumen für bestimmte Keyword zu prüfen und alterative Suchbegriffe zu finden.

3. Die richtige Textstruktur: Schreiben für Menschen und Maschinen

Für eine übersichtliche Textstruktur, die auch gut für die Suchmaschinen lesbar ist, gelten folgende Regeln:

  • Die Headline sollte nicht länger als 57- 63 Zeichen sein, da die Suchmaschinen lediglich 63 Zeichen vollständig anzeigen. Ein Keyword in der Headline ist Pflicht, am besten schon direkt am Anfang, zum Beispiel  „Pressemitteilungen: 7 goldene Regeln für die Online-PR“ (53 Zeichen mit 2 wichtigen Keywords zum Anfang und Ende des Headline)
  • Auch im Leadtext sollten die wichtigsten Keywords stehen. Für Google sollte das wichtigste in den ersten 153 Zeichen stehen. Mit 2-3 Sätzen und einer Länge von maximal 600 Zeichen wird der Leadtext als Textanreißer auch auf den meisten Portalen bestmöglich dargestellt.
  • Auf die übliche Eingangsfloskel „Musterort, den 01.01.20XX“ sollte die Online-Pressemitteilung verzichten, da die meisten Portale den Veröffentlichungen einen automatischen Zeitstempel mitgeben.

4. Die richtige Textlänge: So kurz wie möglich und so lang wie nötig

1.500 bis 3.000 Zeichen sind ein Richtwert für die optimale Länge einer Online-Pressemitteilung. Bei journalistischen Themen kann der Text auch länger sein. Eine übersichtliche Textstruktur in drei bis fünf Abschnitten mit Zwischenüberschriften ist auch am Bildschirm oder auf dem Mobilgerät leicht zu lesen. Kurze, einfache Sätze machen den Text schneller erfassbar und vereinfachen die Verständlichkeit.

5. Links schaffen die Verbindung zur Website

Deeplinks in der Online-Pressemitteilung leiten interessierte Leser zielgerichtet auf weiterführende Informationen auf der Unternehmenswebsite. Ein bis drei Links pro Pressemitteilung sind ideal. Der wichtigste Platz dafür ist am Ende des Haupttextes. Dort sollte der Leser einen Link finden, der ihn genau zu den Informationen leitet, die er erwartet (Landingpage). Ein weiterer Link kann sich an Journalisten richten, die das Pressecenter suchen und ein dritter kann für eilige Leser auch schon am Abschluss des Leadtextes gesetzt werden.

6. Visuelle PR-Botschaften erhöhen die Klickraten

Eine Studie  von news aktuell hat ergeben, dass Bilder die Klickraten von Pressemitteilungen verdoppeln, Videos sogar fast verdreifachen. Visuelle Elemente verleihen der Pressemitteilung mehr Aussagekraft und machen Zusammenhänge leichter verständlich.

7. Vom Abbinder zum Kontakt

Den Abschluss der Online-Pressemitteilung bilden die Unternehmenbeschreibung (Abbinder) und die Kontaktdaten. Einige Presseportale erlauben die Angabe eines Firmenkontaktes und eines Pressekontaktes. Die Ansprechpartner sollten persönlich mit Namen genannt sein. Eine allgemeingültige E-Mail Adresse unterstützt eine nachhaltige Kontaktmöglichkeit, da die Pressemitteilung online so manchen Personalwechsel überdauern kann.

Tipps für die perfekte Online-Pressemeldung (c) PR-Gateway.de by Adenion GmbH

Tipps für die perfekte Online-Pressemeldung (c) PR-Gateway.de by Adenion GmbH

8. „Content is King – Distribution is Queen“

Was nützt die beste Pressemitteilung, wenn sie niemand liest? 95 Prozent der an Journalisten gesendeten Pressemitteilungen landen ungelesen im Papierkorb der Redaktionen (Mount Barley Publishing Survey, 2014). Es gibt viele Möglichkeiten, Online-Pressemitteilungen eigenständig im Internet zu veröffentlichen: Presse-, Themen- und Branchenportale, Regional-, Fachportale und Experten-, Dokumenten- und Bilder-Netzwerke sowie Social Media. Die contentreichen Portale bringen die Mitteilungen direkt zu interessierten Lesern - zu recherchierenden Journalisten, genauso wie auch zu potenziellen Kunden. Online-Dienste unterstützen PR-Professionals dabei, die Mitteilungen in einem Arbeitsschritt an viele verschiedene Portale zu versenden und somit mehr Veröffentlichungen in kürzerer Zeit zu erzielen.

9. Regelmäßiges Veröffentlichen sorgt für nachhaltigen Erfolg

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, eine Online-Pressemitteilung macht auch keinen Online-PR-Erfolg. Das Zeitalter der Echtzeit-Kommunikation fordert eine regelmäßige Veröffentlichung von Inhalten, um überhaupt noch wahrgenommen zu werden. Neben den klassischen PR-Themen bieten vor allem journalistische Fachthemen viele weitere Inhalte für eine regelmäßige Veröffentlichung von Online-Pressemitteilungen. Die Verbreitung von relevanten Inhalten über viele verschiedene Medien und Kanäle erhöht die Präsenz im Internet und generiert mehr potenzielle Touchpoints für Kunden und Öffentlichkeit.

Viele weitere Tipps für eine erfolgreiche Keywordstrategie in der PR gibt es im kostenlosen Whitepaper:  „So binden Sie Keywords effektiv in Ihre Online-Mitteilungen ein“.

 

 
 

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