Randgruppen-PR



Ausgabe: 8/2014

Ursprünglich sollte dieses Heft ein rotes Schleifchen haben, Vanilleduft und Tannennadel-Prägung. Eine Sternenstanze auf jeder Seite, pinken Glitzer und einen Weihnachtsbaum-Bastelbogen. Schon seit dem Frühjahr haben wir in Redaktion und Grafik Ideen gesponnen und uns gegenseitig überschlagen mit aberwitzigen Festtags-Gimmicks. Bis wir beschlossen, dem Kitsch zu entsagen (abgesehen von der Letzten Seite und dem Weihnachtsklassiker, der sich durchs Heft zieht).
In Zeiten, in denen uns „Do they know it´s Christmas“ ebenso an den Rand des Wahnsinns treibt wie der Gedanke an Shopping-Exzesse und angeblich todsichere Bratenrezepte, wollen wir das Unsichtbare sichtbar machen: Unsere Titelstrecke widmen wir in der letzten Ausgabe von 2014 den Randgruppen. Finden Sie mit uns heraus, wie Kommunikatoren aus Nischen sprechen, mit Vorurteilen aufräumen und über Abwegiges informieren.
Auch in den anderen Ressorts geht es um die Schärfung des Blicks, die Erweiterung des Horizonts: Wir präsentieren die Gewinner des PR Bild Awards, zeigen die Unterschiede in der Wahrnehmung zum Thema Führung zwischen PRlern und der Restbevölkerung und haben uns umgehört, was Redakteure im Umgang mit emsigen Themenverkäufern nervt (und umgekehrt). Wir informieren über die Tücken von Fotorechten, Stakeholder-Kommunikation bei Fusionen und Übernahmen, zeigen den Unterschied bei der Wirkung von Accessoires für die Karriere und die wichtigsten Schritte im Employer Branding.
Freuen Sie sich mit uns auf viele spannende Themen auch im neuen Jahr. Denn anders als bisher wollen wir künftig Metathemen setzen, an denen entlang wir weiterhin fachspezifische und praxisnahe Themen präsentieren. Im Februar starten wir daher naheliegend mit dem Thema MUT.
Wir alle wünschen Ihnen wie immer jede Menge Inspiration beim Lesen. Aber vor allem frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein gesundes 2015!

Ihre Hilkka Zebothsen
Leitende Redakteurin

Artikel aus dem Magazin Randgruppen-PR

Eine Stimme für Minderheiten wie die Kikuyu (c) Flickr / Retlaw Snellac Photography
Foto: Flickr / Retlaw Snellac Photography
Lesezeit 4 Min.
Interview

Sprecherin für Minderheiten – eine große Aufgabe

Sie sprechen für die Anuak, informieren über Miao und klären auf über die Zoroastrier: Die Mitarbeiter der Gesellschaft für bedrohte Völker. Sprecherin Inse Geismar über Kriege und Kampagnen. »weiterlesen
 
In ihren Fursuits nicht wiederzuerkennen: Pressesprecherin Franziska Irmer als Möwe und der Vereinsvorsitzende Eyck Henke als Fuchs (c) Sachsen Furs
Foto: Sachsen Furs
Lesezeit 1 Min.
Interview

Randgruppen-PR – Hinter diesem Kostüm steckt die Pressesprecherin des Vereins Sachsen Furs

Wie kommuniziert man für ein unbekanntes Thema? Wir hakten nach bei Franziska Irmer, Pressesprecherin des Vereins Sachsen Furs. »weiterlesen
 
Alexandra Wagner (c) Privat
Foto: Privat
Lesezeit 1 Min.
Gastbeitrag

Entgrenzte Arbeitszeit: Die Kehrseite der Selbstbestimmung

„Mit der Freigabe der Arbeitszeit können auch Schutzrechte ausgehebelt ­werden.“, befürchtet Alexandra Wagner, Geschäftsführerin des Forschungsteams Internationaler Arbeitsmarkt. »weiterlesen
 
Julian Vester (c) elbdudler
Foto: elbdudler
Lesezeit 2 Min.
Gastbeitrag

Entgrenzte Arbeitszeit: Bezahlt wird die Leistung, nicht die Anwesenheit

Wie viel Flexibilität brauchen Unternehmen? Und wie viel verträgt der Mitarbeiter? Bei der Hamburger Agentur elbdudler gibt es keine festen Arbeitszeiten, man versteht sich als Charakterschmiede. Der dritte Teil unserer Serie "Ein Thema – vier Perspektiven" »weiterlesen
 
Entgrenzte Arbeitszeit: Frauen bevorzugt (c) MSC
René Mägli, Foto: MSC
Lesezeit 2 Min.
Gastbeitrag

Entgrenzte Arbeitszeit: Frauen bevorzugt

Wie viel Flexibilität brauchen Unternehmen? Und wie viel verträgt der Mitarbeiter? „Ich kontrolliere die Arbeitszeiten nicht", sagt Reederei-Chef René Mägli aus Basel. Und stellt fast nur noch Frauen ein. Der zweite Teil unserer Serie "Ein Thema – vier Perspektiven" »weiterlesen
 
Kerstin Jürgens (c) Privat
Foto: Privat
Lesezeit 1 Min.
Gastbeitrag

Entgrenzte Arbeitszeit: Zwischen Flexibilität und Überlastung

Wie viel Flexibilität brauchen Unternehmen? Und wie viel verträgt der Mitarbeiter? „Unternehmen profitieren davon, der Arbeitszeit Grenzen zu setzen.“, glaubt Kerstin Jürgens, Professorin für Soziologie an der Universität Kassel. Der erste Teil unserer Serie "Ein Thema – vier Perspektiven" »weiterlesen
 
Um das Thema Sexarbeit ranken sich viele Mythen. (c) Leonie Münch
Foto: Leonie Münch
Lesezeit 2 Min.
Interview

Im Kampf gegen Mythen: Über die Pressearbeit eines Sexarbeiterverbands

Im Oktober 2013 wurde der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen gegründet, er zählt heute rund 100 offizielle Mitglieder. Undine de Rivière ist Pressesprecherin der Interessenvertretung und arbeitet selbst als Prostituierte in Hamburg. »weiterlesen
 
Szenen einer Ehe – die Journalisten-Kommunikatoren-Beziehung ist äußerst komplex. Illustration: Marcel Franke
Illustration: Marcel Franke
Lesezeit 8 Min.
Lesestoff

Wieviel Vertrauen herrscht zwischen Journalisten und Kommunikatoren?

Journalisten beobachten, bewerten und klären auf. Dazu brauchen sie Informationen aus den Unternehmen, über die sie berichten. Doch was wünschen sich Redakteure von Pressesprechern? Und wie groß ist das Vertrauen zwischen beiden Berufsgruppen? Eindrücke einer komplexen Beziehung. »weiterlesen
 
Ergebnisse der europaweiten ComGap-Studie (c) Getty Images/moodboard RF
Foto: Getty Images/moodboard RF
Lesezeit 7 Min.
Studie

Führung und Kommunikation: Ergebnisse der europaweiten ComGap-Studie

Wenn die eigene Organisation als „führend“ positioniert werden soll, stellen sich zwei Fragen: Was sind die Inhalte und Attribute, mit denen dieses gelingen kann? Und: Mit welchen Instrumenten oder Kommunikationskanälen wird dabei am besten gearbeitet? Beide Fragen werden in der aktuellen ComGap-Studie adressiert. Und bei den Antworten gibt es erhebliche Unterschiede in den Sichtweisen von PR-Profis und Bevölkerung. »weiterlesen
 
Mehr als eine reine Beobachtung: Für Wild Germany wagte sich Möglich auch auf finsteres Terrain. (c) ZDF/Christoph Herzog
Foto: ZDF/Christoph Herzog
Lesezeit 6 Min.
Interview

Wild Germany: Themen jenseits des Alltags

Von Satanismus bis Islamischer Rap: In 24 Folgen des Reportage-Formats „Wild Germany“ hat Journalist Manuel Möglich einige Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Gruppen und Phänomenen sammeln können. Ein Resümee. »weiterlesen