Moral

Moral

Ausgabe: 1/2013

Wie halt Sie es mit der Moral?

„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“, heißt es in der „Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill. In dem Stück zeichnet Brecht das Bild einer Gesellschaft, in der es keinen Zusammenhalt gibt und jeder nur an sich denkt. Es geht um Verrat, nicht vorhandene Loyalität und den Kampf um die nackte Existenz. Nun brauchen PR-Schaffende glücklicherweise nicht ums Überleben zu kämpfen. Dennoch müssen ethisch-moralische Werte in der Branche immer wieder neu erstritten, bewusst gemacht und verteidigt werden. Viele junge Akteure in der Kommunikation wissen beispielsweise gar nicht, dass Koppelgeschäfte ethische Grundsätze verletzen, schreibt der Leiter der Deutschen Presseakademie, Christian Arns, in seinem Beitrag ab Seite 25. Sicher, es ist nicht immer einfach, die Balance zu halten zwischen Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber und dem eigenen Gewissen. Mit diesem Thema setzt sich pressesprecher-Redakteurin Judith Schuldreich im Titel-Essay ab Seite 23 auseinander. Bei aller Moral, wir sind Menschen und: „Man schafft es nicht, immer ethisch korrekt zu handeln, weil man es nicht schafft, heilig zu sein“, so Rainer Erlinger, Autor der „Gewissensfrage“, einer Kolumne des SZ-Magazins. Das Interview können Sie ab Seite 28 lesen. Wir wünschen angenehme Lektüre!

Artikel aus dem Magazin Moral

Viele PR-Schaffende wissen nicht, dass bei Koppelgeschäften ethische Grundsätze verletzt werden. Foto: Thinkstock.com/jesadaphorn
Lesezeit 5 Min.
Ratgeber

Koppelgeschäfte: „Wie, die sind verboten?“

Für einige PR-Schaffende sind Koppelgeschäfte normal. Immer mehr Pressesprecher wissen nicht einmal, dass hier ethische Grundsätze verletzt werden. »weiterlesen
 
Tina Brown (v.l.), Sascha Lobo, Stefan Niggemeier, Arianna Huffington (c) flickr.com/Rick Maiman; flickr.com/Seiffert; Jan Zappner; wikimedia.org/David Shankbone
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Blogger – die etwas andere publizistische Macht

Die Blogosphäre gewinnt hierzulande an Substanz. In einzelnen Branchen werden Blogger zu professionellen Publizisten, die sich zwischen klassischen Journalisten und Facebook-Aktivisten erfolgreich positioniert haben, meinen unsere Gastautoren. »weiterlesen