Interkulturelle Kommunikation

Cover 7/2013: Interkulturelle Kommunikation

Ausgabe: 7/2013

Die Deutschen gleichen Kokosnüssen. Sie verfügen über eine harte Schale und einen weichen Kern. Bevor sie Vertrauen schenken, muss die Schale geknackt werden. Dieses Bild nahm Alexander Bilgeri aus seinem interkulturellen Training mit. Er bereitet sich gerade auf seine neue Position in den USA vor. Dort wird er für BMW kommunizieren.  Die Amerikaner, so hieß es in dem Seminar, gleichen Pfirsichen. Die Schale ist weich, der Kern hart. Sie sind sehr zugänglich, aber um das Innerste zu erreichen, muss man sich anstrengen. Zwei Bilder für zwei Mentalitäten, auf die auch die Unternehmenskommunikation eingestellt sein muss. Unterschiedliche Mentalitäten und kulturelle Werte führen immer wieder zu Missverständnissen, die für Unternehmen teuer werden können.  Es ist manchmal schwer, sein Gegenüber zu verstehen. Das Gedachte entspricht nicht immer dem Gesagten und das Gesagte noch lange nicht dem Gemeinten. Selbst wenn diese drei Komponenten übereinstimmen, heißt das nicht, dass beim Gegenüber unser Gesagtes auch ankommt. Leicht kann es daher zu Missverständnissen kommen. Deshalb möchten wir uns diesmal in unserer Titelstrecke dem Thema „Interkulturelle Kommunikation“ widmen. Dabei und bei vielen weiteren Themen wünschen wir angenehme Lektüre!

Artikel aus dem Magazin Interkulturelle Kommunikation

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Rezension

Textprojekte meistern

Mit gelungenen Texten überzeugen. Text-Profi Gabriele Borgmann zeigt, wie es geht. »weiterlesen
 
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Ratgeber

Digitale Reputation ist nicht käuflich

Wikipedia-Autoren halten sich an die Regeln. Schummeln oder Schönfärberei sind fehl am Platz. So der Idealfall. Doch die Realität sieht anders aus: Im englischsprachigen Raum wurden kürzlich 250 werbliche Artikel bezahlter Autoren gesperrt. Über den richtigen Umgang von Unternehmen mit dem eigenen Wikipedia-Artikel »weiterlesen