FÜHRUNG

Ausgabe 1/2017: Führung (c) Mona Karimi

Ausgabe: 1/2017

Danke! Und auf Wiedersehen!

„Kannst du gut für dich sorgen?“ Das war die erste Frage, die mir eine frühere Chefin in meinem Vorstellungsgespräch gestellt hat. Sie erzählte mir später, dass für sie die Antwort darauf wichtiger ist als jeder Lebenslauf, wichtiger als Fachwissen oder Tool-Kenntnisse. Die Leiterin vom Kinder-Hospiz Sternenbrücke hat mich davon überzeugt, dass gute Führung, um die es in dieser Ausgabe geht, vor allem von Selbstführung abhängt. Ohne eine Haltung zu uns selbst können wir keine Position im Außen einnehmen. Bevor wir nicht unsere eigene Marke schützen können, werden wir niemals ein guter Hüter der eines anderen sein.
Diese ist die letzte Ausgabe des pressesprecher mit mir als Chefredakteurin. Ich danke von ganzem Herzen meinen engsten Komplizen: Anne Hünninghaus und Jeanne Wellnitz, die ich als Volontärinnen kennenlernte, als stolze Chefin meiner Nachfolge als mutige Gefährtinnen schenke, und von denen ich so viel lernte. Felicitas Ernst, meiner Vorgängerin und nach ihrer Familienzeit wieder Kollegin, die inzwischen für die BSR kommuniziert. Judith Schuldreich und ihrem wundervollen Team, die von der Redakteurin zur Online-Chefin aller Marken wuchs und deren Einhornpuschen ich weiterhin jeden Tag tragen werde. Antje von ­Daniels, der Leitung unserer Kreation, mit der ich bei Regen gern durch die Sandkiste pflügte auf der Suche nach dem perfekten Bild. Unserer Art Direktorin Mona Karimi, „Head of Feenstaub“, – mit niemandem kann ich so gut brainstormen und wildeste Ideen mit dem „Ja, aber…“-Spiel entwickeln. Unserer Hauptfotografin Julia Nimke, die einst mit mir eine Libelle begrub und mich das Fernweh lehrte. Nadine Kazimiersch aus der Kreation, die die Verbandsseiten erschafft und in Sekunden­schnelle die besten Bilder findet.
Thomas Hoffmann, Anna Lang, Melanie Siemer und Caroline Strobel vom BdP, die mich mit offenen Armen aufnahmen, bei jeder Menge Events wie dem Kommunikationskongress immer Ruhe ausstrahlten (und wirklich gut tanzen können) und auch nicht zuckten, als ich mit dem PR-Morgen eine Magazinverlängerung „ins echte Leben“ wollte. Norman ­Wittig, Helge Schlüter und Felix Stache, die im Vertrieb dafür sorgen, dass wir mit dem Magazin Geld verdienen und die besten Witze kennen, die am Drucktag Leben retten können. Unserem Einkäufer Fabian Poblenz, im Herzen Mister 200 Prozent, der Verhandlungspartner nur zu unserem Besten das Fürchten lehrt. Meinen Business Managerinnen Anne-Katrin Thermann und Katharina Opel, die mich tatsächlich (!) den Spaß an Zahlen, KPI und Excel-Tabellen entdecken ließen. Jan C. Weilbacher, Chefredakteur vom Human Resources Manager, und Viktoria Bittmann, Chefredakteurin von politik & kommunikation, die besten wing men im mal großen und mal winzigen Gemeinschaftsbüro, die ich nur haben kann.
Den vielen Menschen hinter den Kulissen bei Quadriga Media Berlin, mit denen die Redaktion verbunden ist, und ohne die keine Seite und kein Pixel des pressesprecher je möglich wären. Und unseren Oberchefs Torben Werner und Rudolf Hetzel, die auch in schwierigen Zeiten mit sehr langer Leine unkomplizierte Führung gaben.
Nach drei fantastischen Jahren wechsele ich nicht nur zurück in ­meine Heimat Hamburg – sondern auch auf die Unternehmensseite. Ich bleibe dort der Kommunikation verbunden. Wir sehen uns also wieder. Nur anders. So wünsche ich Ihnen ein letztes Mal jede Menge Inspiration beim Hirnwandern durch unser Heft, in dem wir ­gemeinsam noch einmal ein Feuerwerk für Sie abbrennen.

Herzlichst - Hilkka Zebothsen

Artikel aus dem Magazin FÜHRUNG

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Oft hört man, dass Public Relations nichts für Unternehmen in einer frühen Phase sei. Doch die Gefahr kommt eher aus der anderen Richtung: Start-ups denken häufig erst zu spät über ihre Kommunikation nach. »weiterlesen
 
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Sind Sie auch Kommunikator geworden, weil Sie nichts mit Mathe machen wollten? Unsere sprecherspitze zur vergurkten Zukunftsplanung. »weiterlesen
 
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Weltweit im Einsatz: Die Botschafter des DAAD

Der Deutsche Akademische Austauschdienst übt sich im kontrollierten Kontrollverlust: Er setzt Studierende in aller Welt als Markenbotschafter ein. Alexander Haridi und Jens Lange über Hochschulkommunikation (fast) ohne Grenzen und die Führung ihrer Multi-Channel-Correspondents. »weiterlesen
 
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Ulrike Pott, Sascha Tegtmeier, Dennis Schmidt-Bordemann und Alexander Lang (c) Johannes Windolph
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Wie schafft man Aufmerksamkeit für ein eher unsexy Thema? Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft rückt mit "7 Jahre länger" das Älterwerden in den Fokus von Kunden und Politik, nutzt dafür einen doppelten Newsroom und zeigt den "heißesten Opa der Welt". »weiterlesen
 
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… den USA und Asien? Oder bei unseren französischen Nachbarn? Wir haben ein paar Stichproben zum Thema bei Kommunikatoren in Führungspositionen weltweit gesammelt. »weiterlesen