ENDE

Ausgabe 1/2019: Ende (c) Julia Schwarz/Quadriga Media Berlin

Ausgabe: 1/2019

Ende gut, alles gut?

Nanu, werden Sie jetzt vielleicht denken, die erste Ausgabe des Jahres, und das Titelthema des presse­sprecher lautet „Ende“? Das fängt ja gut an …

Natürlich haben wir uns bei der Auswahl etwas gedacht, liebe Leser. Manchmal müssen wir nämlich einen Anfang vom Ende her denken. Auch wenn – oder gerade weil – unser (Berufs-)Leben kein Spiel­film ist, in dem wir nach einer vorher festgelegten Anzahl von Minuten garantiert der wohlig warmen Abendsonne und dem Happy End entgegencruisen.

Was soll werden? Was wird werden? Was könnte werden? Was nicht?

Dummerweise sind Prognosen schwierig – vor allem wenn sie die Zukunft betreffen. Wie lässt sich ein Ende kommunikativ gut gestalten? Und was wird eigentlich aus der Profession Presse­sprecher, die sich derart stark verändert (hat), dass ein Aussterben der Bezeichnung über kurz oder lang realistisch scheint? Um diese und andere Fragen geht es am Ende (und in unserem „Ende“-Heft).

Bei der Recherche haben wir uns dem Titelthema aus ganz verschiedenen Perspektiven genähert. Wir lassen einen Unternehmer erzählen, der zeitweise seine Stimme verloren hatte. Wir trafen einen Mann, der vormals eine Frau gewesen war und heute andere berät, wie sie ihr Glück finden. Mit einem PR-Exper­ten diskutierten wir über Tod und Business und wir ließen uns von einem Chefarzt der Psychiatrie über Strategien gegen Burn-out aufklären.

Ein weiteres Thema aus unserer Titelstrecke mag sinnbildlich für die Lektüre dieses Hefts gelten, liebe Leser. Es lautet: „Endlich Dinge zu Ende bringen“. Die Zeit und Muße dazu wünsche ich Ihnen nun.

Herzliche Grüße

Jens Hungermann
Chefredakteur

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