Change

Cover 6/13: Change

Ausgabe: 6/2013

Was wären wir ohne den Mut zur Veränderung? Die Berliner Mauer würde die Stadt immer noch trennen, die innerdeutsche Grenze das ganze Land. Zum Glück gab es die Mutigen, die sich 1989 für Demokratie, für den Wandel, neudeutsch „Change“ einsetzten. Zum Glück gab es die Mutigen, die sich gegen Widerstände durchsetzten und mit Erfindungen wie Dampfmaschine, Elektrizität oder Buchdruck die Welt revolutionierten. Wandel heißt Mut. Das gilt auch in Unternehmen. Dort sollten Kommunikatoren den Mut aufbringen, ihre Fähigkeiten selbstbewusst in Veränderungsprozesse einzubringen, meint Judith Schuldreich in unserem Titel-Essay. Mit ihrem Beitrag zum gelungenen Veränderungsprozess bei Alba erläutert Gastautorin Verena Köttker, Kommunikationschefin bei dem Recyclingunternehmen, den Wandel am praktischen Beispiel. Veränderungen und frischen Wind gibt es auch an der Spitze des BdP: pressesprecher gratuliert dem neuen BdP-Präsidenten Jörg Schillinger zu seiner Wahl. Er eröffnete den 10. Kommunikationskongress, auf dessen Highlights wir in dieser Ausgabe zurückblicken. Bei diesem Thema und natürlich bei allen weiteren wünschen wir angenehme Lektüre!

Artikel aus dem Magazin Change

Caravaggio (c) Wikimedia Commons
Illustration: Caravaggio / Wikimedia Commons
Lesezeit 8 Min.
Ratgeber

Kommunizieren ohne Glaubwürdigkeits­lücken

Erfolgreiche Kommunikation entsteht durch die gelungene Inszenierung des „inneren Teams“ in Anpassung an die Erwartungen, die von außen kommen. Authentizität durch Inszenierung? Das ist nur scheinbar ein Widerspruch. Authentizität ist eben mehr als nur Glaubwürdigkeit. »weiterlesen
 
Der Newsroom der „New York Times“ 1942. Heute hat sich aus dem guten alten Newsroom ein ganzes Organisationsmodell entwickelt. (c) Marjory Collins / Wikimedia Commons
Foto: Marjory Collins / Wikimedia Commons
Lesezeit 3 Min.
Ratgeber

Der Newsroom: Eine Blaupause für Kommunikations­abteilungen?

Schneller, transparenter und dialogorientiert – in Zeiten gestiegener Ansprüche an die Kommunikation von Großunternehmen findet der Newsroom als Organisationsform zunehmend Beachtung. Doch wie unterscheidet sich eine Abteilung, die nach diesem Konzept organisiert ist, von anderen? Und wie weit verbreitet ist dieses derzeit in der Praxis? »weiterlesen
 
E-Bike-­Pannenhilfe des ÖAMTC (c) ÖAMTC/Christian Postl
(c) ÖAMTC/Christian Postl
Lesezeit 5 Min.
Gastbeitrag

ÖAMTC: Vom Automobil- zum Mobilitätsclub

Wie der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touringclub 120 Jahre nach seiner Gründung mit der E-Bike-Pannenhilfe die Wiener Innenstadt mobilisiert. Ein Praxis Case aus Sicht der Kommunikatorinnen »weiterlesen
 
Die Digitalisierung schreitet voran dank Multi-Channel-Publishing. (c) thinkstock/Wavebreakmedia Ltd
Foto: thinkstock/Wavebreakmedia Ltd
Lesezeit 8 Min.
Analyse

Interne Kommunikation: Print versus Digital

Innoviert euch! Vernetzt euch! Werdet agil! Erste Unternehmen reagieren auf die Imperative der Digitalisierung mit Multi-Channel-Publishing. Das gedruckte Mitarbeitermagazin erhält dadurch eine ganz neue Rolle als Kulturvermittler. Oder stirbt es gar? »weiterlesen
 
 Antje Kurz-Möller (c) Julia Nimke
Foto: Julia Nimke
Lesezeit 9 Min.
Interview

B2B-Kommunikation: Vulkan – von Herne in die ganze Welt

Was vor mehr als 125 ­Jahren als Maschinenfabrik mit ein paar Arbeitern begann, ­liefert heute weltweit: Antje Kurz-Möller, Sprecherin des Kupplungs- und Rohrverbindungsherstellers Vulkan, über Trends und Traditionen, die besonderen Herausforderungen der B2B-Kommunikation, Kulturfragen bei Mittelständlern und die Rolle von Familienunternehmen in Zeiten der Globalisierung. »weiterlesen
 
Insgesamt steigt die Zahl der aktiven Interim-Manager weiter an. (c) Thinkstock/Rawpixel Ltd
Foto: Thinkstock/Rawpixel Ltd
Lesezeit 3 Min.
Interview

Was verdient ein Interim-Manager in der Komm-Branche, Frau Strack?

Thema Interim-Management in der Kommunikationsbranche: Wir haben bei der Vorstandsvorsitzenden der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management (DDIM) mal nach den wichtigsten Fakten gefragt. »weiterlesen
 
"Der Job ist sehr fordernd. Weil man sehr schnell sein muss, weil man sehr sorgfältig sein muss, weil der Druck hoch ist, weil das Eis oft dünn ist." (c) Julia Nimke
Foto: Julia Nimke
Lesezeit 4 Min.
Porträt

Im Porträt: Interim-Manager Martin Gosen

Martin Gosen hat den Wandel zu seinem Beruf gemacht. Ungefähr ein Jahr bleibt der Kommunikationsprofi und Interim-Manager in einem Unternehmen. Dann geht’s weiter. Wir haben ihn in Berlin getroffen. »weiterlesen
 
Mancher spannenden Neuerung bleibt die mediale Aufmerksamkeit verwehrt. (c) Thinkstock/Ideas_Studio (c)
Foto: Thinkstock/Ideas_Studio
Lesezeit 4 Min.
Gastbeitrag

Mediale Aufmerksamkeit: Rumfliegen beginnt im Kopf

Die Wirtschaft soll ihren Teil dazu beitragen, den allgegenwärtigen Wandel mitzugestalten. Auch Journalisten werden nicht müde, dies mit Verve zu fordern. Doch mancher spannenden Neuerung bleibt die mediale Aufmerksamkeit verwehrt – weil sich die Kategorien in den Köpfen nicht schnell genug mit ändern. Dabei besteht dank uralter Erkenntnisse durchaus Hoffnung. »weiterlesen
 
Employer branding: Wir brauchen Jobtitel, die begeistern (c) Getty Images/iStockphoto/kowalska-art
Illu: Getty Images/iStockphoto/kowalska-art
Lesezeit 2 Min.
Kommentar

Wir brauchen Jobtitel, die begeistern

Storytelling fängt beim Jobtitel an, findet Kommentator Jan C. Weilbacher. Und fordert mehr Bedeutung für Stellenprofile. »weiterlesen
 
Change-Essay: Die Sehnsucht nach Stabilität und Wärme
Bild: Getty Images/iStockphoto/Mathisa_s
Lesezeit 6 Min.
Essay

Stabilität und Wärme

Eine große Veränderungsmüdigkeit legt sich über die Mitarbeiter vieler wandlungsfreudiger Unternehmen. Change – schon wieder? Muss das sein? Denn irgendwie ist Routine dann doch erfreulicher, als die Anstrengung des immer wieder Neuen auf sich zu nehmen. Wie lässt sich einer solchen allgemeinen Erschöpfung ­kommunikativ begegnen? »weiterlesen