Aus- und Weiterbildung



Ausgabe: 4/2014

Was wollten Sie als Kind werden – außer erwachsen und glücklich? Und was hat Ihr heutiger Job mit dem damaligen Traum zu tun? Bestimmte Anteile unserer Persönlichkeit und unseres innersten Wesens erkennen wir schon erstaunlich früh. Und manche Anteile des Selbstbilds bleiben uns ein Leben lang erhalten und tragen uns durch den Beruf. Ist Ihnen einmal aufgefallen, dass überraschend viele Pressesprecher ursprünglich Lehrer werden wollten? Das Vermitteln komplexer Inhalte könnte der kleinste gemeinsame Nenner zwischen Traum und Wirklichkeit sein.
Pressesprecher gelten als kommunikativ, vernetzt, strategisch, diplomatisch und vermittelnd. Eher unwahrscheinlich also, dass unsere Leser mit fünf Auftragskiller oder Prinzessin werden wollten. Laut Umfragen erträumen sich die Jungs von heute ihre Zukunft als Fußballspieler, Polizist oder Pilot. Mädchen wollen Tierärztin, Kinderkrankenschwester oder Ärztin werden. Würden sie später Pressesprecher, könnten sie Teamgeist, Gerechtigkeit und Verantwortungsbewusstsein, soziales Engagement, helfende und heilende Hände einbringen.
Doch was ließ Sie zum Sprecher werden? Das straighte Studium zum Kommunikationsexperten ist im Alltag selten. Und sollte man in der Ausbildung nicht vor allem die eigenen inneren Anteile heraus bilden? Lebenslanges Lernen ist vielmehr der Standard. Ein tröstlicher Gedanke oder eher eine Drohung, niemals wirklich anzukommen?
Wir widmen die aktuelle Titelstrecke der Aus- und Weiterbildung. In der Hoffnung, dass Sie auch der andere Heftinhalt inspiriert und unterhält.

Ihre Hilkka Zebothsen
Leitende Redakteurin

Artikel aus dem Magazin Aus- und Weiterbildung

Das kann im nächsten Meeting helfen. Nonverbale Barriere überwinden durch gekonntes Deuten von Körpersprache (c) Thinkstock/Yael Weiss
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Gesten und Blicke entschlüsseln

Wer sitzt im Meeting neben wem, wie wirkt sich die Raumaufteilung auf die Arbeitsatmosphäre aus, und was sagt uns die Gestik des Chefs? Die Körpersprache-Expertinnen Gabriele Schranz und Gabriele Cerwinka dechiffrieren, was hinter Gesten, Blicken und Emotionen stehen kann.  So können nonverbale Barrieren überwunden werden, versprechen die Autorinnen. Wir haben uns den Ratgeber angesehen. »weiterlesen
 
Eine Anleitung zum Visual Facilitating (c) thinkstock/Ingram Publishing
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Rezension

Denken mit dem Stift: Eine Einführung ins Visualisieren

Visual Facilitating ist ein Trend aus den USA: Mit simplen Skizzen werden Dialoge, Ideen und komplexe Sachverhalte in Echtzeit visualisiert. Ein Praxisratgeber präsentiert nun die eigene Visualisierungsmethode "UZMO" – wir haben ihn uns einmal näher angeschaut. »weiterlesen
 
Lernen fürs Leben: PR-Studenten engagieren sich sozial (c) Getty Images/iStockphoto
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Lernen fürs Leben: PR-Studenten engagieren sich sozial

In ihrer Freizeit engagiert sich der Führungskräftenachwuchs für soziale Projekte der Non-Profit-Organisation Enactus. »weiterlesen
 
Wie man sich seinen Chef aussucht (c) Getty Images/iStockphoto
Bild: Getty Images/iStockphoto
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Interview

Wie man sich seinen Chef aussucht

Jeder Pressesprecher ist idealerweise ein Coach und Teil der Unternehmensführung. Umso wichtiger, dass Chef und Sprecher „dieselbe Flughöhe haben“. Worauf letztere bei der Wahl ihres Arbeitgebers achten sollten – und was sie von dem Film „The King´s Speech“ lernen können - verrät Kommunikationsprofi Ulrich Kirsch. »weiterlesen
 
Für viele gewöhnungsbedürftig: Die Bühnensituation (c) Thinkstock/Adam Taylor
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Lesezeit 8 Min.
Lesestoff

Schauspiel-Training: Immer in der Rolle bleiben

Unzählige Trainings versprechen, Manager und Kommunikatoren redegewandter, sicherer, charismatischer zu machen. Beim Serviceplan-Coaching „Actors and Training“ bereiten Schauspieler die Teilnehmer auf die große Bühne ihres Berufsalltags vor. Ein Selbstversuch. »weiterlesen
 
Die SoMe-Expertin Julia Rathjen Native Advertising nirgends so spannend wie online (c) Getty Images/iStockphoto
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Kommentar

Native Ads sind ein Gewinn für den Online-Auftritt

Native Advertising: Nächstes heißes Ding oder Teufelswerk? Hier sprechen PR-Profis Klartext. Gut gemachte Native Ads bereiten den Nutzer freude, sagt Social Media-Expertin Julia Rathjen. Teil zwei unserer Serie "Ein Thema, vier Perspektiven". »weiterlesen
 
Alexander Unverzagt warnt vor Native Advertising (c) Getty Images/iStockphoto/Frans Rombout
Foto: Getty Images/iStockphoto/Frans Rombout
Lesezeit 1 Min.
Kommentar

Native Ads können Schleichwerbung sein

Native Advertising: Nächstes heißes Ding oder Teufelswerk? Hier sprechen PR-Profis Klartext. Native Advertising kann verbotene Schleichwerbung sein, sagt Anwalt Alexander Unverzagt.Teil eins unserer Serie "Ein Thema, vier Perspektiven". »weiterlesen
 
Was geschieht in der Redaktion, wenn Facebook für 33 Minuten ausfällt? (c) Thinkstock
Foto: Thinkstock
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Lesestoff

33 Minuten, in denen die Welt stillstand

Am 19. Juni fiel Facebook 33 Minuten lang aus. Eine Glosse über die Folgen in der Redaktion »weiterlesen
 
Wie wichtig ist das Geschlecht eines Kommunikators in Bezug auf Produkt und Zielgruppe? (c) thinkstock/tapilipa
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Lesestoff

Im Geiste androgyn

Ein Mann, der für Kosmetik-Aboboxen spricht. Eine Frau, die Anwendern erklärt, wie Flugroboter funktionieren. Wie wichtig ist das Geschlecht eines Kommunikators in Bezug auf Produkt und Zielgruppe? Wir haben uns umgehört unter Pressesprechern, die mit einigen Rollenklischees aufräumen. »weiterlesen
 
Ein Thema, vier Perspektiven: Native Advertising (c) Getty Images/iStockphoto
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Kommentar

Wir brauchen eine Regelung für Native Ads

Native Advertising: Nächstes heißes Ding oder Teufelswerk? Hier sprechen PR-Profis Klartext. Der MEEDIA-Chefredakteur Georg Altrogge fordert eine Sprachregelung für die Branche. Teil vier unserer Serie "Ein Thema, vier Perspektiven". »weiterlesen