Krisenkommunikation

Von Notfallplänen und Fehleranalysen bis zur Vorbereitung in Friedenszeiten – alles über den richtigen Umgang mit der Krise

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Wenn eine Marke ihr Herz verliert

Mit der Insolvenz begann für Air Berlin eine neue Zeitrechnung – auch in der Kommunikation. In einer solchen Lage komme es darauf an, Komplexität zu reduzieren und klare Botschaften zu formulieren, erklärt Sprecher Ralf Kunkel.

 

Roter Draht oder blauer Draht?

Was tun, wenn plötzlich ein Shitstorm heranbraust und höchste Eile geboten ist? Lesen Sie hier das perfekte Drehbuch eines Experten für Krisenkommunikation.

 

Schneller, als der Polizei geglaubt

Geht es um die Sicherheit von Menschen, müssen Informationen schnell und zuverlässig fließen. Als Polizeisprecher in Berlin kennt Thomas Neuendorf Taktiken wie Tücken. Der Abend des Terroranschlags am Breitscheidplatz hat ihn geprägt.

 

Talent allein reicht nicht aus

Manche betrachten Medientraining als eine Art Weiterbildung fürs Drumherumreden, andere halten es für ein unerlässliches Mittel zur Professionalisierung von Kommunikatoren. Auch wenn nicht jeder Pressesprecher es gern zugibt – viele gehören doch zur Stammklientel von Coaches.

 

Die Krise als Zeichen der Krise

Ein Kommunikator kann nicht ohne seinen CEO. Wie wahr dieser Satz ist, zeigen die Skandale der vergangenen Jahre. Ein Kommentar von Krisenfachmann Stefan Zuber.

 

„Mist bleibt immer Mist“

Schonungslose Offenheit ist gerade in der Krise Pflicht, sagt Medientrainer Tom Buschardt. Im Interview spricht er über das Tabu des Vertuschens und die Vorbildfunktion des geschassten BER-Sprechers Daniel Abbou.

 

Die Story im Kopf

Viele Unternehmen fühlen sich zu Unrecht von den Medien kritisiert. Sie finden: Zur Ehrlichkeit gehöre, auch das Positive darzustellen. Lassen investigative Magazine wie "Frontal 21" ihre These fallen, wenn sie von den Rechercheergebnissen nicht getragen wird?

 

Sechs Tipps bei negativem Feedback

Social Media können zu einer echten Herausforderung für die Unternehmenskommunikation werden – nämlich dann, wenn die Kunden ihren Unmut über schlechten Service oder ein fehlerhaftes Produkt in aller Öffentlichkeit mitteilen. Das muss allerdings nicht schlecht sein, denn gerade in der Krise können sich Unternehmen als guter Partner beweisen. Dafür braucht es jedoch eine klare Strategie – und Fingerspitzengefühl.

 

"Ich informiere, ohne Ermittlungen zu gefährden"

Sieht man sie vor die Kamera treten, weiß man, etwas ­Schlimmes ist passiert: Frauke Köhler, Sprecherin des General­bundesanwalts, kommuniziert den Ermittlungsstand in allen ­schwerwiegenden Staatsschutz-Strafsachen. Wie kann man in Gefährdungslagen aufklären, ohne zu ­alarmieren?

 

Kevin Großkreutz: Die Krisen-PR hat ein Vorbild

Für einige ist er der Vollblutfußballer, der sich außerhalb des Platzes wie ein Pubertierender benimmt. Für Klaus Weise, Gründer und Geschäftsführer von Serviceplan Public Relations, ist Ex-VfB-Stuttgart-Profi Kevin Großkreutz jedoch auch ein Vorbild in Sachen Krisen-PR. Ein Kommentar.

 

Beiträge aus dem Dossier: Krisenkommunikation

Air Berlins Markenzeichen, das Schokoherz, ist längst im Ausverkauf (c) Thinkstock/seb_ra
Air Berlins Markenzeichen, das Schokoherz, ist längst im Ausverkauf (c) Thinkstock/seb_ra
Lesezeit 6 Min.
Lesestoff

Wenn eine Marke ihr Herz verliert

Mit der Insolvenz begann für Air Berlin eine neue Zeitrechnung – auch in der Kommunikation. In einer solchen Lage komme es darauf an, Komplexität zu reduzieren und klare Botschaften zu formulieren, erklärt Sprecher Ralf Kunkel. »weiterlesen
 
Was tun, wenn ein Shitstorm heranbraust? Foto: Thinkstock/Egor Tetiushev
(c) Thinkstock/Egor Tetiushev
Lesezeit 5 Min.
Gastbeitrag

Roter Draht oder blauer Draht?

Was tun, wenn plötzlich ein Shitstorm heranbraust und höchste Eile geboten ist? Lesen Sie hier das perfekte Drehbuch eines Experten für Krisenkommunikation. »weiterlesen
 
Der Berliner Polizeisprecher Thomas Neuendorf (c) Laurin Schmid/Quadriga Media
Der Berliner Polizeisprecher Thomas Neuendorf (c) Laurin Schmid/Quadriga Media
Lesezeit 10 Min.
Porträt

Schneller, als der Polizei geglaubt

Geht es um die Sicherheit von Menschen, müssen Informationen schnell und zuverlässig fließen. Als Polizeisprecher in Berlin kennt Thomas Neuendorf Taktiken wie Tücken. Der Abend des Terroranschlags am Breitscheidplatz hat ihn geprägt. »weiterlesen
 
Der Markt für Medientrainer boomt. (c) Thinkstock/LightFieldStudios
Foto: Thinkstock/LightFieldStudios
Lesezeit 7 Min.
Lesestoff

Talent allein reicht nicht aus

Manche betrachten Medientraining als eine Art Weiterbildung fürs Drumherumreden, andere halten es für ein unerlässliches Mittel zur Professionalisierung von Kommunikatoren. Auch wenn nicht jeder Pressesprecher es gern zugibt – viele gehören doch zur Stammklientel von Coaches. »weiterlesen
 
Woran misst sich die Reputation eines Unternehmens? (c) Thinkstock/Photodisc
Foto: Thinkstock/Photodisc
Lesezeit 4 Min.
Kommentar

Die Krise als Zeichen der Krise

Ein Kommunikator kann nicht ohne seinen CEO. Wie wahr dieser Satz ist, zeigen die Skandale der vergangenen Jahre. Ein Kommentar von Krisenfachmann Stefan Zuber. »weiterlesen
 
Lügen und illoyales Verhalten sind absolute No-Gos in der Krise, sagt Medientrainer Tom Buschardt. (c) Laurin Schmid
Foto: Laurin Schmid
Lesezeit 6 Min.
Interview

„Mist bleibt immer Mist“

Schonungslose Offenheit ist gerade in der Krise Pflicht, sagt Medientrainer Tom Buschardt. Im Interview spricht er über das Tabu des Vertuschens und die Vorbildfunktion des geschassten BER-Sprechers Daniel Abbou. »weiterlesen
 
Lassen investigative Journalisten ihre Story fallen, wenn sie von den Rechercheergebnissen nicht getragen wird? (c) Thinkstock/Sergey Nivens
Foto: Thinkstock/Sergey Nivens
Lesezeit 7 Min.
Lesestoff

Die Story im Kopf

Viele Unternehmen fühlen sich zu Unrecht von den Medien kritisiert. Sie finden: Zur Ehrlichkeit gehöre, auch das Positive darzustellen. Lassen investigative Magazine wie "Frontal 21" ihre These fallen, wenn sie von den Rechercheergebnissen nicht getragen wird? »weiterlesen
 
Bei negativem Feedback in den sozialen Netzwerken gilt es, eine klare Position zu beziehen. (c) Thinkstock/triocean
Foto: Thinkstock/triocean
Lesezeit 3 Min.
Gastbeitrag

Sechs Tipps bei negativem Feedback

Social Media können zu einer echten Herausforderung für die Unternehmenskommunikation werden – nämlich dann, wenn die Kunden ihren Unmut über schlechten Service oder ein fehlerhaftes Produkt in aller Öffentlichkeit mitteilen. Das muss allerdings nicht schlecht sein, denn gerade in der Krise können sich Unternehmen als guter Partner beweisen. Dafür braucht es jedoch eine klare Strategie – und Fingerspitzengefühl.
 
Als Staatsanwältin versteht sie, wovon sie spricht: Frauke Köhler informiert über den Ermittlungsstand in schwerwiegenden Staatsschutz-Strafsachen. Foto: Laurin Schmid
Foto: Laurin Schmid
Lesezeit 6 Min.
Interview

"Ich informiere, ohne Ermittlungen zu gefährden"

Sieht man sie vor die Kamera treten, weiß man, etwas ­Schlimmes ist passiert: Frauke Köhler, Sprecherin des General­bundesanwalts, kommuniziert den Ermittlungsstand in allen ­schwerwiegenden Staatsschutz-Strafsachen. Wie kann man in Gefährdungslagen aufklären, ohne zu ­alarmieren? »weiterlesen