Allein an Heiligabend (c) https://www.youtube.com/watch?v=V6-0kYhqoRo
Allein an Heiligabend (c) https://www.youtube.com/watch?v=V6-0kYhqoRo
Sieben Sätze

Gemeinsam statt einsam

Rührend oder makaber? Unsere Sieben Sätze zum umstrittenen Edeka-Weihnachtsclip #heimkommen.
Rebecca Dietrich

Der umstrittene Weihnachtsclip von Edeka spielt mit den verschiedenen Bedeutungen des Wortes #heimkommen. Im Spot lädt der alleinstehende Großvater seine Familie zu Heiligabend ein, doch keines der Kinder möchte nach Hause kommen. Da täuscht er sein eigenes „Heimkehren“, seinen Tod, vor und plötzlich kommen alle zur vermeintlichen Beerdigung. Der Opa überrascht sie schließlich mit seiner „Wiederauferstehung“ und kann somit Weihnachten im Kreis seiner Lieben verbringen. Den eigenen Tod vorzutäuschen, um die Familienmitglieder wider Willen zusammenzulotsen, ist makaber, aber auch ein Hilfeschrei. Ein Hilfeschrei der vielen Menschen, die am 24. Dezember allein sind. Dass gerade ein Lebensmittelhändler dieses Thema durch gelungenes Storytelling in den Mittelpunkt stellt, ist bewundernswert.

 
 

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Kommentare

"Dass gerade ein Lebensmittelhändler dieses Thema durch gelungenes Storytelling in den Mittelpunkt stellt," ... kann aber auch nachdenklich machen, denn der will im Zweifelsfall damit nur ein paar Weihnachtsgänse mehr verkaufen. Das sehr ernst zu nehmende Thema des Spots hätte eher einer der vielen karitativen Organisationen gut zu Gesicht gestanden, die ja auch verstärkt die Weihnachtszeit nutzen, um für ihre Ziele zu werben.


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