Milliarden Euro betrug der Gesamtwert der Transaktionen der vier Fusionen und Übernahmen mit Beteiligung deutscher Unternehmen, bei denen die Agentur Hering Schuppener beratend tätig war. Die Zahl bezieht sich auf die ersten drei Monate des laufenden Jahres. Damit liegt Hering Schuppener laut mergermarket M&A-Ranking erneut auf Platz eins im deutschen Markt.
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Sebastian Gülde:
Auch Ihnen, liebe Gäste, herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Beiträge. Im Namen der pressesprecher-Redaktion wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende. 31.08.2012 - 13:10 |
Stephan Fink:
Zu Schluss möchte ich nochmals die außer meiner Sicht notwendigen Rahmenbedingungen zusammenfassen, die ein Unternehmen für die Social Media Kommunikation schaffen sollte: ---> Strategieentwicklung mit klarer Ausrichtung an Unternehmenszielen, Kompetenzaufbau, Schaffung eines adäquaten organisatorischen Rahmens (Ressourcen, Verantwortung/ Kompetenzen, technische Voraussetzungen, Abläufe, Prozesse, Guidelines, ...), Moderation etwaiger kultureller Change-Prozesse und nicht zuletzt Definition adäquater Ziele mit entsprechenden Erfolgsmessgrößen. Danke für das Interesse 31.08.2012 - 13:09 |
Nadja Parpart:
Gerne! Auf Wiedersehen. 31.08.2012 - 13:08 |
Sebastian Gülde:
Prima, wir bleiben dran. Wir sind nun am Ende einer äußerst spannenden Debatte angelangt. |
Stephan Fink:
Via Twitter den richtigen Quellen folgen, mit schicken Tools die eigenen Themen aktiv beobachten (dazu ein guter Artikel von t3n http://t.ffpr.de/PPFSMW )und mit sich mit Kollegen austauschen. 31.08.2012 - 13:06 |
Stephan Fink:
Hi das ist ja nicht neu! Auch in den bestehenden PR-Organisationen beschränkt sich die Evaluation und Erfolgskontrolle oft auf das Zählen von Clippings. Also werden beim Social Web - meist unstrukturiert und ohne wirkliche Erfolgskennzahlen – Follower, Likes, Retweets & Clicks gezählt und dies meist sporadisch. Der Impact auf das Unternehmens-Image, Kundenzufriedenheit und Business-Prozesse bleibt vielfach außen vor. Monitoring und Analyse bedeuten Aufwand und Kosten, diese Budgets sind meist nicht vorhanden und wenn eher im Marketing verortet. Obwohl aus dem Web mit noch überschaubaren Mittels interessante Erkenntnisse, Ideen und Impulse gewonnen werden können, wird davon noch viel zu wenig gebrauch gemacht. Und ich stimme Frau Pappart gerne zu, dass bei der Interpretation von Erkenntnissen ( aus der Evaluation) und daraus abgeleiteten Handlungen durchaus Potential nach oben besteht. 31.08.2012 - 13:03 |
Judith Schuldreich:
Eine schöne Abschlussfrage für unsere Runde kommt noch von Lisa Criseo-Brack: Wie kann man sich über neue Entwicklungen zeitsparend auf dem Laufenden halten, wenn man das alles ohne zusätzliche Stelle stemmen muss und auch noch die Kollegen und Mitarbeiter instruieren soll als zentrale Einheit für Social Media. 31.08.2012 - 13:01 |
Nadja Parpart:
Ich erlebe das nicht so, dass keine oder wenig Evaluation stattfindet. Im Gegenteil: Das Bewusstein für die Notwendigkeit der kontinuierlichen Datenerhebung und –auswertung ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Das Problem ist eher die Qualität der Erkenntnis, die dabei gewonnen wird, und die Frage nach den Handlungen, die daraus erwachsen. Gerade letzteres bleibt häufig auf der Strecke. Man hat Reports, weiß aber nicht so recht, was man mit ihnen anfangen soll. 31.08.2012 - 12:57 |
Nadja Parpart:
Zu den Konflikten / Kompetenzstreitigkeiten: Einerseits ist es wichtig, die jeweiligen Zuständigkeiten und Spielfelder möglichst klar zu fassen und abzugrenzen. Andererseits muss man für Interessenskonflikte, die an den Schnittstellen auftauchen, einen konstruktiven Umgang finden. In arbeitsteiligen Organisationen wird es immer Interessenskonflikte geben – das liegt in der Natur der Sache. Man sollte nicht versuchen, Konflikte zu vermeiden, sondern eher, sie produktiv werden zu lassen. Konkret: Der Experte aus der Zentrale sollte in den Businesses als Berater oder auch als Dienstleister auftreten, der mit seinem Wissen weiterhilft. Der auch in der Lage ist, dort Kontroversen durchzustehen. Auch hier geht es um Dialog! 31.08.2012 - 12:52 |
Sebastian Gülde:
Eine Frage noch. Kommunikationsverantwortliche müssen nicht nur in Social Media aktiv werden, sondern dies auch evaluieren. Dort hakt es aber noch. Warum wird der Erfolg des Social-Media-Engagements nicht oder nur sporadisch gemessen? 31.08.2012 - 12:51 |
lucia.dettmer:
Leider arbeitet der Server zurzeit sehr langsam. Der Chat funktioniert jedoch nach wie vor! 31.08.2012 - 12:48 |
Stephan Fink:
Geht der Chat noch? 31.08.2012 - 12:46 |
Stephan Fink:
Frau Parpart, die internen Reibungsprobleme bei übergreifenden Organisationsansätzen sind bekannt, deshalb empfehlen wir auch übergreifende Social Media Boards mit Vertretern aus Abteilungen. Auch hier eine Grafik von mir http://t.ffpr.de/OLr9AL - damit könnten auch die Reibungen vermieden werden. Nur haben nicht alle Organsiationen die Größe und die Ressourcen um solche Prozesse in dieser Form zu bedienen. Ich erlebe diese Fragen gerade bei einem weltweit agierenden Mittelständler mit 150 Mitarbeitern in einem Markt mit stark in Social-Media aktiven Zielgruppen. Da geht es nur mit zentral vorsteuern und lokaler Umsetzung / Dialog mit maximalem Freitheitsgrad. Und alle haben das "nebenbei" auf den Tisch bekommen. 31.08.2012 - 12:42 |
Judith Schuldreich:
Frau Parpart, wie ließen sich solche Kompetenzstreitigkeiten vermeiden? 31.08.2012 - 12:38 |
Nadja Parpart:
Hallo Herr Fink, eine Anmerkung zum Hub&Spoke-Modell. Ich teile Ihre Einschätzung, dass dieses Modell ein sinnvolles und erfolgversprechendes ist, möchte jedoch auf einen – aus meiner Sicht kritischen – Aspekt hinweisen: Zentral gebündelte Expertise muss den Akteuren in den Businesses so zur Verfügung gestellt werden, dass sie auch als hilfreich erkannt und gut angenommen werden kann. Eine Art „Governance by Service“. In der Praxis erlebe ich allerdings, dass dies nicht immer der Fall ist, sondern zwischen Zentrale und dezentralen Kommunikationseinheiten Konflikte sowie Kompetenzstreitigkeiten bestehen. 31.08.2012 - 12:35 |
Stephan Fink:
Also nochmal zu den Pressesprechern: nebenbei geht nicht, und nur ein bischen bringt nicht wirklich Momentum! Dazu gibt es zu viele denkbare Ausgaben (ich habe hierzu eine Grafik zusammengestelt https://de.slideshare.net/secret/EzDdlspw4iSLzK ) Wenn Sie den Zeitaufwand abschätzen wollen, schauen Sie mal ins unsere Studie Social Media Governance 2011. Der ist gernerell hoch. Also wie organisiert man das im Team? Social Media Experte im Team oder jeder Themenverantwortliche macht es so mit. In der Praxis werden beide Modelle gefahren, wobei es immer jemanden geben muss, der die komplexe, dynamische Entwicklung bei der Online-Kommunikation verfolgt und die relevanten Veränderungen, Chancen, etc. zurück ins Team spielt. Die Pressesprecher mit ihrer Themenkompetenz und ihren Netzwerken (die sich ja auch teilweise im Social Web wiederfinden) haben jedoch den Vorteil, dass sie sehr schnell in den Dialog im Netz einsteigen können. Wenn Sie alleine operieren, bedeutet es in jedem Fall Mehraufwand, Weglassen von anderen Aufgaben oder Outsourcing. 31.08.2012 - 12:34 |
Nadja Parpart:
Zur zentralen Steuerung der Social Media Tools: Wenn Sie damit meinen, dass man unternehmensweit die gleiche Monitoring-Software oder eine gemeinsame (technische) Blogplattform verwendet: ja, macht Sinn. Wenn Sie aber eine zentrale Themenplanung und Redaktion oder gar einen zentralen Durchgriff auf das Community Management von Plattformen meinen: nein. Social Media als Dialog lebt aus meiner Sicht von der Dezentralität – von dem Spielraum, den die Akteure im Austausch mit ihrer jeweiligen Öffentlichkeit oder ihrem Markt haben. Das muss lebendig sein – und das spricht gegen die zentrale Steuerung. 31.08.2012 - 12:29 |
lucia.dettmer:
Das tut uns leid. Vielleicht können Sie ihre Antwort noch einmal kurz zusammenfassen? 31.08.2012 - 12:26 |
Stephan Fink:
Meine letzte Antort ist verloren gegangen! Die zu den Pressesprechern und ich hatte so lang daran gebastelt 31.08.2012 - 12:24 |
Stephan Fink:
Das ist stark abhängig von der Organisation (Größe, Branche, Mitarbeiterstruktur, Internationalität, ...). Unsere aktuelle Studie hat gezeigt, das Vielfach eine Abteilung (meist PR) die zentrale Verantwortung trägt. Das Social Media sukzessive in weitere Abteilungen und den Arbeitsalltag diffundiert, wird das nur begrenzt aufrecht zu erhalten sein. Mein Favorit ist Hub&Spoke, also ein zentrales, abteilungsübergreifendes Kompetenz- oder Expertenteam setzt den Rahmen und bringt die Leading-Edge-Kompetenz in die Organisation, während die Abteilungen mit maximalen Freiheitsgraden ihre Business-Aufgaben umsetzen (mit oder ohne Social Media). 31.08.2012 - 12:23 |
Judith Schuldreich:
Ist es denn sinnvoll den Einsatz von Social Media Tools zentral zu steuern? 31.08.2012 - 12:22 |
Nadja Parpart:
Zu den Pressesprechern: Ich hoffe jetzt mal darauf, dass Herr Fink eine aktuelle Statistik aus der 2012er-Delphi-Studie parat hat:-) |
Nadja Parpart:
Prinzipiell sehe ich im Non-Profit-Bereich keine ganz anderen Anforderungen an die Governance. Man wird auch hier Fragen nach strategischen Rahmenparametern, operativen Richtlinien, der adäquaten Organisation und dem Change-Prozess (auch im Sinne eines Kulturwandels) stellen müssen. Es kann allerdings sein, dass sich Non-Profit-Organisationen in manchen Bereichen leichter tun mit der Umsetzung (z.B. wenn es darum geht, auf Augenhöhe zu kommunizieren, eine informelle Tonalität des Dialogs zu finden oder experimentelle Formate zu erproben). Da bewege ich mich jetzt aber auf dem Feld der Spekulation – letztlich ist das mit Blick auf die konkrete Organisation zu beantworten. 31.08.2012 - 12:10 |
Sebastian Gülde:
Gerhard Lerch hat eine recht pragmatische Frage an die Experten: Kann man realistischerweise als Pressesprecher, der sich ja in der Regel ohnehin nicht über Langeweile beklagen kann, "zusätzlich Social Media mitmachen"? Haben Sie da Erfahrungswerte: In wie vielen Unternehmen wird das von Pressesprechern ("nebenbei"?) gemanaget? Ich weiß: Ein eigens ausgebildeter Social-Media-Manager wäre die Ideallösung. Nur: Da kann zumindest unser Unternehmen leider keine Resourcen aufbauen. 31.08.2012 - 12:09 |
Stephan Fink:
Frage Non-Proft: Natürlich hat das auch dort Relevanz, denn wenn Sie 1.000 und mehr freiwillige Helfer sollten sie sich schon Gedanken machen, wie man das innewohnende Potenzial wecken kann. Das sind natürlich ganz spezielle Anforderungen. Social Media Governance verstehen wir als einen übergeordneten Begriff, der alle Aktivitäten zur strategischen Aussteuerung von Social Media Engagements umfasst. Das heißt: Strategieentwicklung mit klarer Ausrichtung an Unternehmenszielen, Kompetenzaufbau, Schaffung eines adäquaten organisatorischen Rahmens (Ressourcen, Verantwortung/ Kompetenzen, technische Voraussetzungen, Abläufe, Prozesse, Guidelines, ...), Moderation etwaiger kultureller Change-Prozesse und nicht zuletzt Definition adäquater Ziele mit entsprechenden Erfolgsmessgrößen. Was innerhalb eines solches Rahmens dann geschieht (PR-Kommunikation, Services, Employer Branding, usw.) ist eine Frage der inhaltlichen Aussteuerung und des damit verbundenen Stils des jeweiligen Unternehmen (oder Bereichs) und seiner Ziele & Aufgaben. Wobei hier zu bedenken ist, dass es nicht nur darum geht vorhandenes ins Social Web zu verlängern, sondern ggf. auch Geschäftsprozesse (die haben auch N.G.O.s) anzupassen oder komplett neue Geschäftsmodelle (z.B. für die Spendensammlung) aufzubauen. 31.08.2012 - 12:07 |
Stephan Fink:
Ich da Frau Parpaprt gerne zu - die virtuelle Identität von Unternehmen wird natürlich im Social Web zunehmend durch im Auftrag des Unternehmens handelnde Menschen und weniger durch "Logos" beeinflusst 31.08.2012 - 12:01 |
Judith Schuldreich:
Frau Criseo-Brack fragt: Lässt sich Social Media Governance so wie es bisher hier beschrieben wurde (Strategie, Guiudelines, Tainings...)auch auf Non-Profit-Organisationen umsetzen oder gibt es da Unterschiede? 31.08.2012 - 12:01 |
Nadja Parpart:
Nachtrag: Ansonsten bin ich ganz bei Herrn Fink, dass wir unsere Identität im Social Web aktiv gestalten müssen! 31.08.2012 - 12:00 |
Gast :
Ja, die Frage wurde richtig verstanden. Vielen Dank! 31.08.2012 - 11:59 |
Nadja Parpart:
Zur Frage der „Virtual Identity“: Beziehen Sie sich darauf, wer mit welcher Stimme spricht – also ob Mitarbeiter bspw. für sich selbst sprechen oder im Namen des ganzen Unternehmens? |
Stephan Fink:
Frau Parpart auch wenn das Ihren Firmennamen betrifft, ... ich geb trotzdem eine Antwort. Jeder von uns und jede Organisation hat eine Web-Identität oder Virtual Identity: von "Nicht vorhanden bis zu omnipräsent". Suche Sie nach einem Namen und sie bekommen recht shcnell ein Bild Wenn wir unsere Web-Identität nicht aktiv gestalten, werden - gerade getrieben durch das Social Web - Dritte unsere Identität im Web nachhaltig bestimmen. Diesen Prozess müssen wir beobachten, wo möglich moderieren und über eigene Aktivitäten balancieren. 31.08.2012 - 11:58 |
lucia.dettmer:
Ich nehme an, dass unser Gast mit "Virtual Identity", das Unternehmensimage im Netz meint. 31.08.2012 - 11:56 |
lucia.dettmer:
Hierzu die Frage eines Gasts: Das Thema Virtual Identity ist für mich noch nicht ganz greifbar. Ist das ein unternehmenrelevantes Thema, also geht es um eine Identity, wie das Unternehmen sich selbst in den SocMed zeigen möchte? Oder ist das auch ein Thema der einzelnen Mitarbeiter und ihrer persönlichen "virtual Identity"? 31.08.2012 - 11:51 |
Stephan Fink:
Frau Dettmer, stellen Sie sich folgende Fragen: Machen Social Media für uns Sinn und wie relevant ist das für uns? Werden wir wirklich tiefer in Social Media einsteigen? Wenn ja wie wollen wir vorgehen? Besteht – auch eine Aufklärungspflicht ¬– selbst, wenn wir uns nicht engagieren? Hier denke ich ja! Da neben den bekannten Regelungen wie Arbeitsvertrag, IT-Nutzungsrichtlinien, Betriebshandbücher, .... die aktive Aufklärung des Arbeitgebers vor nicht gewolltem Blödsinn schützen kann. 31.08.2012 - 11:50 |
Nadja Parpart:
Hallo Frau Dettmer, die wichtige initiale Frage bei den Guidelines ist aus meiner Sicht: Warum brauchen wir diese Guidelines, welchen Zweck erfüllen sie - ganz spezifisch - in unserem Unternehmen? Sonst kann es schnell passieren, dass „generische“ Social Media Guidelines entstehen, quasi, als Copy&Paste-Produkt der im Internet auffindbaren Guidelines, die sehr allgemein und abstrakt sind - dem Anwender in der konkreten Projektsituation aber nicht wirklich weiterhelfen. 31.08.2012 - 11:49 |
Stephan Fink:
Frau Criseo-Brack Die Herausforderungen des Social Web, mit den daraus erwachsenen Veränderungen des Mediengefüges und der gesellschaftlichen Diskussionskultur waren als erstes und am stärksten bei der Unternehmenskommunikation zu spüren. Public Relations verfügen eigentlich über ein gutes Rüstzeug für Dialog und Relations (Beziehungen). Neben der erwiesenen Broadcast-Medienkompetenz, die weiterhin eine hohe Bedeutung haben wird, müssen wir unsere Dialogkompetenz weiter schärfen. Und wir müssen unsere Online-Kompetenz signifikant ausbauen. Wenn SEO, Edgerank & Co über die Wahrnehnungschancen entscheiden, sollten wir schon wissen, um was es geht. Wir müssen auch in der Lage unsere technischen Infrastrukturen konsequent weiter nach vorne zu entwickeln (für die Gestaltung und Verbreitung von Inhalten, das Management des Dialogs, die Anbindung an Geschäftsprozesse und die Beobachtung unseres Eco-Systems). Das Zusammenwachsen der Kommunikationsdisziplinen und die Verdichtung von Prozessen im Internet erhöhen die Anforderungen bezüglich der Orchestrierung von Kommunikation und hinsichtlich der Response-Fähigkeit von Organisationen. Letztlich werden alle Kommunikationsmittel früher oder später Social Media Elemente beinhalten und über digitale Plattformen verzahnt zusammenspielen. Wir stehen da erst am Anfang der Entwicklung. Wenn bald jeder ein Smartphone besitzt und wo auch immer Informationen bekommt und auch absetzen kann, sollten wir darauf gut vorbereitet sein. Ein paar konkrete Fragen die Sie sich stellen sollte finden Sie auf einer Grafik, die ich ins Web gestellt habe: http://t.ffpr.de/Q3W0d2 31.08.2012 - 11:47 |
lucia.dettmer:
Welche Fragen muss sich ein Unternehmen stellen, das einen Social-Media-Leitfaden erstellen möchte? 31.08.2012 - 11:45 |
Nadja Parpart:
Zur Frage von Frau Criseo-Brack, ob man vorhandene Kommunikationsstrategien „Social Media-tauglich“ machen kann: Die Kernfrage der Social Media Strategie ist die nach dem potenziellen Wertbeitrag zur Kommunikation und danach, wie diese insgesamt in die Geschäftsziele einzahlt. Ich würde von vorhandenen strategischen Grundlagen der Kommunikation ausgehen und danach fragen, wie diese durch Social Media neue Impulse und eine neue Richtung bekommen können. |
Nadja Parpart:
Zur Frage nach den Trainings: Diese schaffen Anlässe, um Mitarbeiter in verschiedenen Dimensionen auszubilden. Dabei kann es darum gehen, ein Bewusstsein für das übergeordnete Kommunikationsanliegen in Social Media zu schaffen: Warum wollen wir überhaupt Dialog? Inwiefern bringt er uns in der Kommunikation weiter und welche Herausforderungen sind damit verbunden? Zum anderen befassen sich Trainings mit ganz konkreten Fragestellungen, z.B. mit dem Community Management in Facebook. 31.08.2012 - 11:34 |
Stephan Fink:
Hallo Frau Schuldreich, Je nach Betriebsgröße und Branche kann dies interessant sein. Bei einer Agentur ist dies Pflicht, bei einer Kommunikationsabteilung ebenso. Ob es den ganzen Betrieb betrifft inkl. Fertigung, hängt von den Formaten ab. Man kann ja staffeln: Vom Social Media Info-desk neben der Kantine bis zum Mehrtages-Workshop für die Social Media Worker, die tagtäglich und beruflich mit dem Thema zu tun haben. Ich empfehle aber in jedem Fall bei der Erstellung von Guidelines (für alle Mitarbeiter) eine umfassende Einführungskampagne, die das Thema aktiv an die Mitarbeiter heranträgt und zu Auseinandersetzung motiviert. 31.08.2012 - 11:33 |
Sebastian Gülde:
Lisa Criseo-Brack fragt: Es ist nachvollziehbar, dass Unternehmen vor allem nach den Guidelines fragen. Es gibt ja Unternehmen, die speziell für ihre Mitarbeiter leicht verständliche "Anleitungen" herausgeben. Mich würde interessieren wie man darüber hinaus die vorhandenen Kommunikationsstrategien Social Media-Tauglich machen kann ohne ganz neue entwickeln zu müssen. Das könnte den Zugang erleichtern. Ist das möglich? 31.08.2012 - 11:33 |
Nadja Parpart:
Sorry für den Doppel-Post. Ich bekam eben eine Error-Meldung ... 31.08.2012 - 11:30 |
Nadja Parpart:
Zu den Guidelines: Ich sehe es ähnlich. Das Eine sind allgemeine Rahmenbedingungen der Social Media Kommunikation (z.B. zum Verhaltenskodex, zu Risiken, rechtlichen Fallstricke, etc.). Zum anderen geht es um konkrete Hilfestellung bezogen auf den Verlauf eines Social Media Projekts: zu Idee und Kommunikationsanliegen, relevanten Inhalte, Auswahl der Plattform, Tonalität, Beziehungsaufbau mit der Zielgruppen, Dialogmanagement und Monitoring. |
Judith Schuldreich:
Hierzu die erste Frage eines Gastes: Viele Experten raten Unternehmen nicht nur Guidelines und ein Monitoringsystem aufzusetzen, sondern auch Mitarbeiter zum Thema "Kommunikation in sozialen Medien" zu schulen/coachen. Wie könnte so etwas aussehen? Was wären wichtige Inhalte, die ein Unternehmen in so einem Training unbedingt beachten sollte? 31.08.2012 - 11:28 |
Nadja Parpart:
Ich sehe es ähnlich. Das Eine sind allgemeine Rahmenbedingungen der Social Media Kommunikation (z.B. zum Verhaltenskodex, zu Risiken, rechtlichen Fallstricke, etc.). Zum anderen geht es aber vor allm auch um konkrete Hilfestellung bezogen auf den Verlauf eines Social Media Projekts: zu Idee und Kommunikationsanliegen, relevanten Inhalte, Auswahl der Plattform, Tonalität, Beziehungsaufbau mit der Zielgruppen, Dialogmanagement und Monitoring. |
Stephan Fink:
Frau Dettmer zu den Inhalten, noch folgende Ergänzung: Basis-Guidelines für alle Mitarbeiter sollten beinhalten: „Abgrenzung privat / geschäftlich“, „zulässige/illegitime Inhalte“, „Minimalaufklärung zur Mechanik des Social Web“ und „Hinweise zu Kommunikationsstil & Etiquette“ |
Stephan Fink:
o Ich unterscheide zwischen Social Media Guidelines (oft nur 2-3 Seiten) und in einer erweiterten Form Social Media Playbooks. Erstere dienen dazu, ALLE Mitarbeiter bzgl. Social Media zu sensibilisieren. Ziel hier: Schutz der Mitarbeiter vor unbedachtem Handeln (insbesondere bei der privaten Nutzung von SocMed) und Schutz des Unternehmens etwaigen Schäden aus unvorsichtigem / naivem Umgang von Mitarbeitern mit dem Social. Sie dienen aber auch dazu Mitarbeiter zu motivieren, sich mit dem Thema Social Media zu auseinander zu setzen Web. Social Media Playbook beschreiben meist in breiterer Form das Social Web und das dortige Engagement des Unternehmens (Kanäle, Inhalte, Haltung, Zuständigkeiten, Prozesse, Inhalte...). Ziel hier: Mitarbeitern, die für das Unternehmen im Social Web aktiv sind, sollen sich schnell einarbeiten und sich in einem „sicheren“ Handlungsrahmen bewegen können; im Sinne der Strategie, effizient, effektiv, zielorientiert und gemäß dem angestrebten „Hausstil“. Und dies beim Aufbau von Aktivitäten, im Normalbetrieb und auch im Krisenfall. Guidelines sind natürlich nur ein kleiner Teil des Themas Social Media Governance 31.08.2012 - 11:25 |
lucia.dettmer:
Was muss denn ein Social-Media-Leitfaden beinhalten? 31.08.2012 - 11:24 |
Nadja Parpart:
Zur Frage der Kontrolle: Kontrolle im Sinne einer vollständigen Absicherung oder Steuerung des Kommunikationsgeschehens ist eine Illusion. Man kann die Mitarbeiter, die öffentlich in Dialog treten, aber für Risiken und Chancen sensibilisieren und sie auch dahingehend ausbilden. 31.08.2012 - 11:22 |
Nadja Parpart:
Oh, meine erste Antwort bezog sich auf die Antwort von Herrn Fink. Nun zu Ihrer Frage. Die Entscheider im Management sind damit befasst, welchen Wertbeitrag Social Media zur Kommunikationsstrategie des Unternehmens leisten können. In dem Maße, wie die strategische Relevanz der dialogorientierten Medien nachgewiesen wird, wächst das Bewusstsein dafür, dass man sich dieses Themas annehmen muss, um in der Kommunikation zukunftsfähig zu bleiben. 31.08.2012 - 11:19 |
Sebastian Gülde:
In Ihrem White Paper Social Media Governance schreiben Sie, der Druck auf Unternehmen wächst, die Social-Media-Kommunikation zu koordinieren. Sie sollen nicht nur möglichen Reputationsschäden vorbeugen, sondern auch aktiv das Gespräch mit ihren Anspruchsgruppen suchen. Wie stark aber lässt sich Kommunikation in sozialen Medien kontrollieren? 31.08.2012 - 11:19 |
Nadja Parpart:
Ich denke, dass der öffentliche Druck, sich dem Thema zu stellen, in den letzten Jahren enorm gewachsen ist. Unternehmen reagieren darauf – aber mehr, weil sie müssen als dass sie wollen. Der erste Impuls gilt meist mehr der Frage, wie man sich absichern kann (z.B. durch Guidelines), als der Frage nach den neuen Kommunikationschancen, die sich hier vielleicht ergeben. 31.08.2012 - 11:16 |
Gast :
Hallo, bin sehr gespannt. 31.08.2012 - 11:16 |
Sebastian Gülde:
Frau Parpart: Wie erklären Sie sich den Sinneswandel im Management? 31.08.2012 - 11:15 |
Stephan Fink:
Durch den Medien-Hype der letzten Jahre konnte wohl niemand das Thema übersehen. Seitdem das Thema prakmatischer diskutiert wird, die Kompetenz langsam zunimmt, es mehr und mehr best practices gibt und auch mit dem Thema Social Media Governance eine Strategie-Debatte angestoßen wurde, hört das Management zumindest eher zu. Inwieweit daraus der Beginn eines Kulterwandels (Offenheit, Dialo ...) zu sehen ist, ist wohl nur sehr individuell zu betrachten. Immerhin wird immer häufiger der Zugang gestattet, die Evaluation ds Thema mandatiert und es entstehen auch konkrete Projekte die immer enger mit bestehenden Business Prozessen verzahnt werden 31.08.2012 - 11:12 |
Sebastian Gülde:
Dann mal auf in Runde 1. Herr Fink: Der Stellenwert von Social Media nimmt in Unternehmen auch beim Management enorm zu, wie Ihre Studie Social Media Governance ergab. Ist es denn tatsächlich der Wunsch nach Dialog oder fügen sich Unternehmer eher in ihr Schicksal, weil ohnehin über sie gesprochen wird? 31.08.2012 - 11:07 |
Sebastian Gülde:
Frau Parpart und Herr Fink beantworten in den kommenden zwei Stunden ihre Fragen zum Thema Social Media Governance. |
Stephan Fink:
Guten Morgen, ich freue mich auf einen angeregten Austausch mit Ihnen allen. 31.08.2012 - 11:05 |
Sebastian Gülde:
Als weiterer Experte zum Thema steht uns Stephan Fink, Sprecher des Vorstands bei Fink&Fuchs Public Relations, Rede und Antwort. Hallo Herr Fink. 31.08.2012 - 11:05 |
Nadja Parpart:
Guten Morgen. Ich grüße alle Anwesenden! 31.08.2012 - 11:04 |
Sebastian Gülde:
Als Expertin zum Thema freuen wir uns Nadja Parpart, Account Director bei Virtual Identity, und begrüßen zu dürfen. Hallo, Frau Parpart. 31.08.2012 - 11:03 |
Sebastian Gülde:
Sehr geehrte Damen und Herren, |
Sebastian Gülde:
Sie sind zwei Experten, meine beiden Kolleginnen Judith Schuldreich und Lucia Dettmer und ich werden Fragen stellen. Die Fragen und Anmerkungen der Gäste werden freigeschaltet. 31.08.2012 - 11:00 |
Nadja Parpart:
Guten Morgen! Ich freue mich ebenfalls auf den Austausch. 31.08.2012 - 10:59 |
Stephan Fink:
hallo Herr Gülde, Wieviele Teilnehmer werden es denn sein? 31.08.2012 - 10:57 |
Sebastian Gülde:
Hallo Herr Fink, ich freue mich ebenfalls auf unsere Diskussion. 31.08.2012 - 10:55 |
Stephan Fink:
Guten Morgen, |












