Prozent der Geschäftsführer deutscher Großunternehmen glauben, dass ihre eigene Kommunikationsleistung für den Firmenerfolg bedeutender ist, als die ihrer PR-Abteilung. In einer Studie der Universität Leipzig, der Humboldt-Universität und des F.A.Z.-Instituts gaben die Chefs weiterhin an, ein Zehntel ihrer Arbeitszeit auf strategische Kommunikation zu verwenden.
Gute Vorbereitung hilft in der Krise
Ausgabe: 8 / 2011 - Beziehungen
Dies ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsinstituts Penn Schoen & Berland im Auftrag der PR-Agentur Burson-Marsteller. So mussten nur 30 Prozent der befragten Unternehmen mit Krisenplan finanzielle Einbußen
hinnehmen. 41 Prozent der Unternehmen ohne ausreichende Vorbereitung verzeichnete hingegen
deutlichen finanzielle Verluste im Krisenfall. 27 Prozent der Unternehmen mit Krisenplan hätten
bereits Krisen mit nur geringer oder gar ohne Auswirkungen auf das Unternehmen überstanden. Bei den
Unternehmen ohne Krisenplan gaben dies nur 20 Prozent der Unternehmen an. Dabei sieht die große
Mehrheit der Befragten mit 81 Prozent im Social-Media-Einsatz auch Chancen für die Krisenkommunikation.
55 Prozent der Befragten gingen davon aus, dass die sinnvolle Einbindung digitaler Medien zu einer
rascheren Erholung nach einer Krise beiträgt. Befragt wurden 826 Führungskräfte und Unternehmen
in Europa, Nordamerika, Asia-Pacific und Lateinamerika.

















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