Entscheider kaum vertreten

Entscheider kaum vertreten
Die große Mehrheit der deutschen Top-Entscheider aus Wirtschaft und Politik hält sich von den sozialen Netzwerken im Internet fern. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag des Wirtschaftsmagazins „Capital“.
1. Dezember 2011

Demnach nutzen 72 Prozent der Befragten weder Facebook noch die eher beruflich ausgerichteten Netwerke wie Xing und Linkedin. Ebenfalls wurde untersucht, ob und wie politische Sympathien mit der Nutzung sozialer Netzwerke möglicherweise in Zusammenhang stehen. Den größten Anteil, der in sozialen Netzwerken aktiven Entscheider, bildeten mit 43 Prozent Sympathisanten von Bündnis 90/ Die Grünen. Unter den SPD-Anhängern sind rund ein Drittel, unter Unions-Befürwortern jeder Vierte und bei den FDPnahen Entscheidern jeder Fünfte in einem oder mehreren sozialen Netzwerken aktiv. Befragt wurden 519 Spitzenpolitiker, Unternehmenschefs und Behördenleiter. Zu den Befragten gehören 19 Minister und Ministerpräsidenten, 21 Leiter von Bundes- beziehungsweise Landesbehörden sowie 77 Vorstände und Geschäftsführer von Unternehmen mit mehr als 20.000 Mitarbeitern.

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